„Wie um Gotteswillen bist Du denn zu Ernährung & Menopause gekommen?!“

Die Frage bekomme ich öfter – von ehemaligen Kollegen.

Was viele meiner jetzigen Kunden nicht wissen: in meinem „ersten Leben“ habe ich BWL studiert, Schwerpunkt Controlling und anschließend promoviert.

Danach kamen 25 Jahre in einem globalen Unternehmen mit Führungspositionen, langen Auslandsaufenthalten und einer spannenden Arbeit. Aber diese Arbeit hat mich nicht wirklich ausgefüllt.

 

Der dunkle Teil meiner Geschichte

Mein Interesse am Thema Ernährung geht noch viel weiter zurück: als Teenager hatte ich eine Essstörung. Die Magersucht hat mich fast das Leben gekostet: drei Wochen Intensivstation nach Herzstillstand und Nierenversagen.

Das war knapp! Und natürlich eine sehr laute Warnung meines Körpers. Ich musste mich gesund ernähren. Leichter gesagt, als getan: damals gab es kein Google, wo man nach Informationen suchen kann. Außerdem war da auch die Psyche, die nicht so einfach zu heilen ist. Zu wissen, was gesund ist, ist eine Sache. Aber dann tatsächlich zu ESSEN – für mich eine Herkulesaufgabe.

 

Wenn aus Hunger Wissenshunger wird

Im Laufe der Jahre habe ich alles an Literatur „verschlungen“, was mir zum Thema „Ernährung“ in die Finger kam. Am Bahnhof in Koblenz gab es internationale wissenschaftliche Magazine. Da habe ich oft mein ganzes Taschengeld ausgegeben. Aber auch gleichzeitig meine Englischnoten aufgebessert.

Jeder, der an einer Essstörung gelitten hat oder leidet, weiß, dass man das nicht so einfach abschütteln kann.

Das Verhältnis zum Essen war bei mir viele Jahre sehr angespannt. Mein Gewicht hatte sich zwar fast normalisiert, aber der innere Kampf war immer da.

Doktor Heike Franz - die Geschichte

Viele Jahre später, nach 3 Jahren in Peking, habe ich mir ein Teil-Sabbatical gegönnt. Ich hatte während eines USA Aufenthaltes eine kleine Universität gefunden, wo ich Kurse in Ernährung belegen wollte. Da ich mich bereit erklärt hatte, trotz Auszeit als Projekt-Consultant für meine Firma zur Verfügung zu stehen, bekam ich einen Teil der Unterkunft und Verpflegung bezahlt.

Aus einigen Kursen wurde schnell der Masterstudiengang. Und da mir Forschung und Wissenschaft so viel Spaß machten, habe ich dann meine zweite Doktorarbeit in Angriff genommen.

Klar, hätte ich mich ganz auf meine Karriere konzentriert, wäre ich wahrscheinlich viel weiter aufgestiegen.

Ich hätte aber auch niemals meine inspirierende Doktormutter kennengelernt. Als ich das Thema für die Doktorarbeit ausarbeiten musste, hatten wir viele spannende und sehr wertvolle Diskussionen.

Wie ich MEIN Thema  „Menopause“ gefunden habe.

Als ich das Thema für meine Doktorarbeit recherchierte, war ich Anfang 40. Da war ja abzusehen, dass ich früher oder später in die Wechseljahre komme, also wollte ich auch meine Doktorarbeit zum Thema schreiben.

Weil ich wahre Horrorgeschichten zum Thema „Wechseljahre“ oder „Menopause“ gehört hatte.

Während meines ersten Studiums hatte ich regelmäßig in einem Modegeschäft gejobbt. Da kam ich natürlich mit Frauen in allen Altersgruppen in Kontakt. Und ich fand es ziemlich beängstigend, wenn sich Frauen in den mittleren Jahren bei mir ausweinten. Weil sie zugenommen hatten und sie statt Größe 36 jetzt 46 brauchten.

„Fräulein, sie wissen ja nicht, wie das ist. Egal, was ich mache, nichts hilft

Meine eigene Menopause war damals rund 30 Jahre entfernt

10 Jahre später traf ich eine alte Bekannte. Eine Frau, die immer eine sehr knabenhafte Figur hatte und die ich darum beneidete. Sie hatte rund 15 kg zugelegt und ich hatte sie fast nicht erkannt.

„Liebes, Du weißt ja nicht, wie das ist. Egal, was ich mache, nichts hilft“

Ich hatte noch rund 20 Jahre bis zu den Wechseljahren.

Nochmals 10 Jahre später: das Thema für die Doktorarbeit stand also an und es war klar, dass ich jetzt erforschen wollte, was dran ist an dem Satz: „egal, was ich mache, nichts hilft“. Meine Doktormutter war etwa in meinem Alter und meinte nur: wenn Du gegen „Wechselpfunde“, ein Mittel findest, brauchst Du vermutlich nie wieder zu arbeiten.

Oder, Klartext: dieses Wundermittel gibt es nicht. Aber man (oder frau) kann etwas tun. Es ist allerdings nicht eine einzige Maßnahme, sondern man muss das „Problem“ von vielen Seiten angehen. Das habe ich dann auch durch meine Forschung belegen können.

Dann, vor etwa 15 Jahren, war ich wieder in Deutschland, in meinem alten Job als Controllerin. Trotz hoher Arbeitsbelastung hatte ich angefangen, nebenberuflich als Ernährungscoach zu arbeiten. Die Erfolge, die ich mit meinen handverlesenen Kundinnen hatte, gaben mir einen unwahrscheinlichen Auftrieb.

Meine eigene Menopause war etwa 5 Jahre entfernt (dachte ich). Aber ehe ich mich versah, war ich mittendrin.

Ja, ich habe selbst etwa 3 kg zugelegt, aber nie versucht, die loszuwerden.

Stattdessen habe ich Krafttraining ernst genommen, Ausdauertraining reduziert und meine Yogalehrer Ausbildung gemacht.

Ja, ich war auch zeitweise emotional flexibel (Klartext: launisch), aber die Beschwerden hielten sich in Grenzen. Wenn ich das heute rückwirkend betrachte.

Klar gab es die Momente, wo ich meinen Körper hasste, mich von viel Salat ernährte und exzessiv Ausdauersport trieb. Das war eine relativ kurze Phase, mein Körper hat mich mit einem massiven Bandscheibenvorfall ausgebremst.

Was mir ganz klar geholfen hat: die Erkenntnis, dass man ab einem bestimmten Alter aktiv etwas für unsere Gesundheit tun.

Aber mit gesundem Menschenverstand und der richtigen Lebensweise geht vieles….

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Heike Franz